Ort
FHNW, Muttenz
Datum
-
Zielpublikum
- Fachpersonen der Sozialen Arbeit (und von Bezugsprofessionen) aus Diensten (Sozialdienste, Kinder-und Jugenddienste, interne Abklärungsdienste der KESB u. Ä.) oder Organisationen (v.a. private Anbieter), die durch die KESB angeordnete Kindeswohlabklärungen durchführen oder Mandate führen.
- Fachpersonen der Sozialen Arbeit (und von Bezugsprofessionen), die von der KESB verfügte Kindesschutzmassnahmen verantworten und begleiten (Mandatsträger:innen).
- Fachpersonen aus kindesschutzrelevanten Organisationen, die mit Fragen der Einschätzung von Gefährdungen und Belastungen von Kindern und/oder
- die mit der Begleitung solcher Kinder betraut sind und über Grundwissen und -kompetenzen im Kindesschutz verfügen (z.B. Schulsozialarbeiter:innen, Beratungsstellen).
Inhalt
Gesprächsführung mit Kindern im Kontext (vermuteter) sexualisierter oder häuslicher Gewalt stellt besonders hohe Ansprüche an Fachpersonen.
Aufbauend auf der Vermittlung von Wissen über Trauma und Traumafolgen, um die Situation und Bedürfnisse der Kinder besser verstehen zu können, werden in diesem zweitägigen Fachseminar Prinzipien der Planung und Durchführung von Gesprächen thematisiert.
Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse in traumasensibler Gesprächsführung und üben spezifische Techniken und Methoden der Gesprächsführung ein.
- Die Teilnehmenden erwerben Grundlagenwissen zu Trauma und Traumafolgen.
- Sie setzen sich mit den Prinzipien der Planung und Durchführung von Gesprächen sowie mit Methoden und Techniken zur Gesprächsführung mit potenziell traumatisierten bzw. gefährdeten Kindern auseinander.
- Sie reflektieren Fallstricke und Herausforderungen der Gesprächsführung in diesem Kontext und üben Techniken und Methoden der Gesprächsführung mittels praktischer Übungen ein.